13.06.2021 | 20:31 Uhr



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Leichtathletik Wettkämpfe
05.06.2021

Wind und Regen: Finns Pfingstausflüge

An weiteren Kaderwettkämpfen in Chemnitz und Aurich konnte der Jüngste unserer Kaderisti, Finn Hauk, jeweils im Weit- und Hochsprung am 14. und 23. Mai teilnehmen. Da allerdings in Finns Altersklasse (U14 bzw. M13) z. Z. kaum Wettbewerbe stattfinden, startete er in der höheren Klasse U16. Dabei durfte sich der noch Zwölfjährige mit den zum Teil körperlich deutlich größeren 14- und 15-Jährigen messen.
Bei kräftigen Regenschauern, böigem Wind und kühlen 8 Grad im Chemnitzer Sportforum begann Finn im Weitsprung mit einer Serie von Sprüngen um die 4,70 m (4,77; 4,69; 4,75). Womit er sich sogar für den Endkampf mit drei weiteren Sprüngen qualifizieren konnte und mit einer Weite von 4,79 m zufrieden abschloss. Im anschließenden Hochsprung fehlten ihm dann die Körner, und er beendete zermürbt vom Regen und sichtlich enttäuscht den Wettkampf mit drei erfolglosen Versuchen bei 1,45 m.
Für Finn sollte eine Woche später, zu Beginn der Pfingstferien, in Aurich den kräftigen ostdeutschen Schauern steter norddeutscher Nieselregen folgen. Im Auricher Ellernfeld-Stadion hatten sich die Veranstalter im Rahmen der Einschränkungen durch die Pandemie viel Mühe gegeben, den Sportlern sowohl in den technischen als auch Laufdisziplinen ein umfangreiches Programm zu bieten. Anders als in Chemnitz sprang Finn im Hochsprung sicher bis 1,49 m und scheiterte im ersten und dritten Versuch nur knapp an einer neuen Bestleistung von 1,52 m. Im Weitsprung bestätigte er mit glatten 4,70 m die Leistung aus der Vorwoche.
Auf der Rückfahrt aus dem Pfingsturlaub gab es noch einen kurzen Abstecher in die Nähe von Osnabrück. Dort fand am 28. und 29. Mai das Meller Frank-Rüdiger-Sportfest mit Läufen von 75 m bis 5000 m statt. Im 75-Meter-Lauf konnte Finn bei besten äußeren Bedingungen und diesmal ohne Wind und Regen seine Leistung aus dem Vorjahr von 10,84 s auf 10,62 s steigern.
Leichtathletik Wettkämpfe
16.05.2021

Ausbaufähig: Erste Wettkämpfe 2021 für unser Kader-Team


Bevor nun am 12. Juni der erste Wettkampf für Sportler ansteht, die keinem BLV-Kader angehören, konnte sich diese Klientel vorab bereits bei drei Wettkämpfen messen. Am 9.5. im Dantestadion in München, am 16. Mai bei einem Dreikampf in Regensburg, sowie nochmal im Dantestadion am 23. Mai.
Mit soliden, aber ausbaufähigen Ergebnissen kamen Jolina Czenskowski, Jan Luis Hümmert und Luk Jantschke vom ersten Kaderwettkampf am 9.5. in München zurück.
Bei schönstem Sommerwetter mit knapp 30 Grad war unser Trio für jeweils zwei Disziplinen gemeldet. Jolina (W14) startete zum ersten Mal in der U16 und kam über 100m in 14,53s ins Ziel. Bei den 80m Hürden kam sie leider ins Straucheln und verletzte sich leicht. Sie setzte aber tapfer ihren Lauf fort und kam ins Ziel (18,62s).
Jan Luis (M15) konnte sich über 100m im Vergleich zum Vorjahr (12,90s) deutlich verbessern. Leider reichte es mit 12,66 Sekunden ganz knapp nicht für die für die Deutschen Meisterschaften geforderte Zusatzqualifikation von glatten 12,6 Sekunden. In seiner Paradedisziplin, dem Speerwurf, konnte er mit 44,48 Metern sein Potential andeuten. Damit blieb er allerdings noch weit unter seiner 50 Meter-Bestleistung vom Vorjahr. Auch für die Qualiweite für die DM von 52,50 Metern ist noch einiges zu tun.
Auch Luk fand beim Kugelstoßen mit der 4kg-Kugel nicht richtig in den Wettkampf. Mit 12,29m gleich im ersten Versuch gelang ihm zwar der erste Stoß über die 12 Meter und damit eine Verbesserung seiner bisherigen Bestleistung um über einen halben Meter. In den weiteren Versuchen gelang ihm allerdings keine Steigerung mehr. Über die 80m Hürden kam er deutlich schlechter aus dem Block als die Konkurrenz und kam in 12,61 Sekunden ins Ziel.
Die beiden weiteren Termine nahm nur Luk wahr. Im Regensburger Dreikampf gelang ihm ein fulminanter Lauf über die 80m Hürden in 11,97 Sekunden. Damit konnte er zum ersten Mal die 12 Sekundenmarke unterbieten. Auch im Weitsprung konnte er sich auf eine neue Bestweite von 5,52 Metern verbessern, während er mit den 32,11 Metern im abschließenden Speerwurf mit dem 600g-Gerät nicht ganz zufrieden war.
Kuriose Bemerkung am Rande: Der ungewöhnliche Dreikampf der MU16 wurde auch bepunktet und zwar fälschlicherweise nach der Zehnkampfpunktetabelle der Männer, die 110m Hürden laufen.
Nach Punkten und Zeit gerechnet blieben damit sowohl Luk als auch der Schnellste über die 80m Hürden unter dem aktuellen Weltrekord.
Wiederum eine Woche später wollte Luk die weniger positiven Erfahrungen im Kugelstoß und Speerwurf ausmerzen. Im Kugelstoß kam er mit 12,14m bei allerdings nasskalten Bedingungen nahe an seine Bestleistung heran. Bei dann wieder besseren Bedingungen haderte er im Speerwurf allerdings mit technischen Mängeln, so dass er lediglich 27,29 Meter erreichte. Seinen allerersten Ausflug auf die 300m-Strecke beendete er in 39.95s, was ein deutliches Unterbieten der Qualifikationsleistung für die bayerischen Meisterschaften bedeutet.



Leichtathletik Wettkämpfe
05.05.2021

Finn Hauk startet fulminant in die Saison

Mit drei neuen Bestleistungen ist Finn Hauk in die Leichtathletik-Freiluftsaison 2021 gestartet.
Beim 28. Werfer- und Rasenkraftsport-Mehrkampf in Erfurt waren nur maximal 40 Bundes- und Landeskaderathleten sowie deren Trainer und Betreuer zugelassen. Zudem galt ein strenges Infektionsschutz- und Hygienekonzept mit Abstandsregeln und gesonderten Coaching-Zonen. Nach seiner Berufung in den bayerischen Landeskader U15 im letzten Jahr war der Zwölfjährige im Speer- und Diskuswurf sowie im Kugelstoß der Altersklasse M13 gemeldet. Alles Disziplinen, bei denen Finn im letzten Jahr Unterfränkischer Meister geworden war.
Mit einem offiziellen negativen Antigen-Schnelltest vom vorigen Abend ging es zum Bundesstützpunkt der Leichtathleten. Auf dem Werferplatz vor dem Thüringer Steigerwaldstadion stand zu Beginn das Kugelstoßen auf dem Programm. Mit sechs Stößen über 8 Meter brachte er eine konstante Leistung und konnte seine Vorjahresweite um 50 Zentimeter auf 8,71 m steigern.
Höhepunkte sollten dann Diskus- und Speerwurf werden. Dabei hatte sich die kurze, aber intensive Vorbereitung gelohnt. Finn steigerte sich im Diskuswurf um mehr als 5 Meter im Vergleich zum Vorjahr auf 28,32 m. Im Speerwurf ging es sogar um satte 7 Meter weiter auf 37,44 m. Beide Weiten bescheren ihm Top-Platzierungen in der noch jungen deutschen Bestenliste.
Archiv - Leichtathletiksaison 2020
09.10.2020

Luk Jantschke bayerischer Meister im Neunkampf!


Luk Jantschke hat in Regensburg die Bayerische Meisterschaft der Neunkämpfer in seiner Altersklasse gewonnen. Mit 4668 Punkten stellte er dabei auch einen neuen Unterfränkischen Rekord im Neunkampf auf.
Mit einem Polster von 150 Punkten in der Meldeleistung auf den nächstbesten Teilnehmer angereist, sah alles nach einer Platzierung ganz oben für Luk aus. Doch im Neunkampf müssen an zwei Tagen neun Disziplinen gemeistert werden und man darf sich keine zu großen Schwächen erlauben.
Topleistungen am ersten Tag mit Stab und Kugel
Insofern war es Chance und Risiko zugleich, dass der Veranstalter von der gewohnten Reihenfolge abwich und als ersten Wettkampf den Konzentration und Kraft fordernden Stabhochsprung angesetzt hatte. Ausgeruht und fokussiert nahm Luk den in Angriff, nachdem er im letzten Training gute Sprünge Richtung drei Meter gezeigt hatte. Nach regelmäßig im Neunkampf übersprungenen 2,60m gelang ihm in Regensburg jetzt ein Paukenschlag: Gleich im ersten Versuch meisterte er alle Höhen ab 2,50 Meter und dann auch die drei Meter. Mit dieser neuen Bestleistung schuf er sich gleich zu Beginn einen wichtigen Punktevorsprung. Nach dem 100 Metersprint in 12,58 Sekunden und dem Weitsprung mit 5,30 Metern lag er 134 Punkte in Front. In der abschließenden Disziplin des ersten Tages mit der Vier-Kilo-Kugel setzte er eine weitere Bestmarke. Mit 11,77 Metern steigerte er sich um über 50cm und konnte mit einem Polster von 222 Punkten in den zweiten Wettkampftag gehen. Anteil daran hatte auch das Stadion in Regensburg: „Bei der Weitsprunggrube und hier an der Kugelstoßanlage hab ich mich gleich wohl gefühlt und wusste, dass es weit rausgehen kann,“ strahlte er nach dem ersten Tag.
Nach dem Hochsprung beginnt das Rechnen
Der nächste Tag begann mit einer mäßigen Leistung im Diskuswurf. Gut 29,50 Meter weit ließ er die 1-Kilo-Scheibe fliegen: „ So 31 Meter hätte ich mir nach den Trainingsleistungen schon erhofft,“ erklärte Luk dazu: „Vielleicht bin ich einfach noch etwas müde heute.“ Im Vergleich mit den Wettbewerbern hatte er aber auch hier in Bezug auf die Bestleistung mit das beste Ergebnis erzielt. Ganz anders im Hochsprung. Als die Latte nach seinem letzten Versuch über 1,52m fiel, war er ziemlich gefrustet und sah die erhoffte Goldmedaille in Gefahr. Mit 1,64m hatte sein schärfster Konkurrent eine neue Bestleistung aufgestellt und Luks Punktevorsprung war auf 130 Punkte geschrumpft. Dabei standen neben den 80m Hürden noch zwei Topdisziplinen seines Verfolgers an, der Speerwurf und der abschließende 1000m-Lauf.
1000m-Bestzeit sichert Titel und neuen Unterfränkischen Rekord
Doch unser 14-Jähriger zeigte mentale Stärke und blieb trotz Gegenwind mit 12,35 Sekunden über die Hürden nur knapp über seiner Bestmarke in dieser technisch anspruchsvollen Disziplin.
Spannend wurde es noch einmal, als sein Konkurrent im Speerwurf mit 39,98m eine neue Bestweite erzielte. Luk gelang ebnefalls eine neue persönliche Bestweite von 33.15m. Für den 1000m-Lauf bedeutete dies, dass Luk einen Vorsprung von 25 Sekunden hatte, den er eigentlich nur durch einen Sturz hätte verspielen können. Mit einem beherzten Lauf, in dem er sich bei den schnellen Läufern einreihte, belohnte er sich erneut mit einer Bestleistung: In 3:08,71 Minuten sicherte er sich nicht nur mit 79 Punkten Vorsprung den Bayerischen Meistertitel, sondern stellte mit 4668 Punkten auch einen neuen Unterfränkischen Rekord im Neunkampf der M14 auf.
Archiv - Leichtathletiksaison 2020
09.10.2020

Finn Hauk: TSV-Rekord beim Stabhochsprung-Debüt


Eigentlich hatte Finn Hauk zum Saisonende nur eine erste Schnupper-Trainingseinheit „Stabhochsprung“ mit LAZ- und BLV-Stützpunkt-Trainer Freddy Schlund in Höchberg geplant. Doch alles sollte sich etwas anders entwickeln.
Nach dem Kennenlernen der Trainingsgruppe, einer Einführung in die Theorie sowie den ersten praktischen Übungen beorderte Freddy Finn samt Stab sogleich auf die Anlaufbahn und ließ ihn erste Probesprünge auf die Matte machen. Nach einigen Kommentaren und Tipps wurde dann die Zauberschnur zwischen die Ständer gespannt, und Finn durfte bereits mit den anderen im Wechsel springen.
Nach mehr als zweistündigem intensiven Training fasste Freddy alles ganz pragmatisch für Finn zusammen: „Das schaut doch schon sehr gut aus. Nimmst‘ am Wochenende am Wettkampf teil? Sind Unterfränkische. Zwei Meter sind drin. Magnesia nicht vergessen.“ Was Finn zwar grinsend, aber etwas überrascht mit einem „Joa“ erwiderte.
Gesagt getan: Bereits drei Tage später stand Finn wieder mit dem Stab in der dieses Mal mit Magnesia geweißten Hand und einem Kribbeln in der Bauchgegend an seiner Anlaufmarkierung und startete seinen ersten Wettkampfversuch im Stabhochsprung. Zu Beginn überquerte er die Einstiegshöhe von 1,81 Meter. Auch die nächste Höhe, die um 10 Zentimeter gesteigert wurde, nahm er fehlerfrei. Danach lagen die bereits vom Trainer zuvor angekündigten 2 Meter plus 1 Zentimeter auf. Mit einem kraftvollen Anlauf konnte Finn auch diese Höhe meistern und dem mulmigen Gefühl wich ein freudiges Strahlen. Bei super Stimmung und rhythmischem Klatschen überquerte er sogar noch die 2,11 Meter. Damit konnte Finn bei seinem Debüt den bestehenden TSV-Rekord aus dem Jahre 2012 um 51 Zentimeter steigern, was den 11. Vereinsrekord in diesem Jahr bedeutete.
Als einziger Starter in seiner Altersklasse M12 gab es zudem noch einen Wimpel für den Unterfränkischen Meister. Am Ende konnte Finn mit großen Augen die Höhenflüge der anderen Altersklassen und vor allem der bayrischen Topspringer, wie von Pascal Denninger und Alberto Lafuente, verfolgen. Gemeinsam wurde zum Saisonabschluss die Stabhochsprunganlage abgebaut und eingemottet.
Archiv - Leichtathletiksaison 2020
29.09.2020

Sechs Starts, fünf Titel und Kaderberufung für Finn Hauk


Am Abend eines langen Tages und völlig durchnässt bekam Finn Hauk vom TSV fünf Meisterwimpel des Bezirks Unterfranken und die Berufung in den Landeskader überreicht. Der zwölfjährige Leichtathlet hatte sich bei den Unterfränkischen Meisterschaften der Altersklassen U12/14 in Hösbach einem Mammutprogramm unterzogen und in sechs Einzeldisziplinen gemeldet.
Dabei startete Finn gleich mit einer persönlichen Bestleistung von 30,35 Meter im Speerwurf in den Tag. Weitere Bezirkstitel und Bestleistungen sollten im Diskus mit 22,96 Meter und im Kugelstoß mit 8,21 Meter folgen. Alles drei Disziplinen, die erst zu Beginn der diesjährigen Freiluftsaison für ihn auf dem Wettkampfprogramm standen.
Unbeeindruckt vom Dauerregen setzte Finn seine Siegesserie mit dem Ballwurf fort. Er beförderte das 200 Gramm schwere Wurfgerät im dritten Versuch auf 49 Meter und damit 19 Meter weiter als der Zweitplatzierte.
Lediglich im Weitsprung musste Finn nach sehr guten 4,60meinem Aschaffenburger Springer den Vortritt lassen.
Im letzten Wettkampf des Tages machte es der Siebtklässler des Egbert-Gymnasiums Münsterschwarzach noch einmal ungewollt spannend, indem er bei seiner Einstiegshöhe von 1,30 Meter bei den ersten beiden Versuchen patzte und erst im dritten Versuch nur denkbar knapp passierte. Ab 1,36 Meter übersprang er dann im Drei-Zentimeter-Takt die Höhen als noch einzig verbliebener Teilnehmer seiner Altersklasse und schloss den Tag mit übersprungenen 1,42 Meter und dem fünften Meistertitel ab.
Vor der Heimreise gab es noch ein Lob von den Jugendwarten des BLV - Bezirk Unterfranken für die bisherigen Saisonleistungen und die Berufung in den Landeskader U15, der den Einstieg in das Förderprogramm des Deutschen Leichtathletikverbandes bedeutet.
Mit von der Partie war auch Marla Jantschke (W11). Sie erzielte im 50m-Vorlauf 9,68s und im Ballwerfen als Vierte 23 Meter.