24.10.2020 | 17:09 Uhr

Herzlich willkommen beim TSV Eibelstadt!



Ob Sport aus Leidenschaft oder aus purer Lust an der Bewegung – der TSV Eibelstadt ist der Sportverein im Süden von Würzburg, der praktisch allen Sportfreunden etwas zu bieten hat: Kinder in altersgerecht eingeteilten Sportgruppen finden ebenso ihren Spaß wie Senioren, die mit allen Arten von Gymnastik fit bleiben wollen.
Außerdem ist der Turn- und Sportverein Eibelstadt bei der Abnahme des deutschen Sportabzeichens im Großraum Würzburg seit Jahren vorne dabei.

Weit über Würzburg hinaus bekannt und Aushängeschild des Vereins ist die Volleyball-Abteilung: Die Herren-Mannschaft I ist gerade in die Regionalliga aufgestiegen, und die Damen stellen in der Bayernliga gleich zwei Mannschaften.

Sehr erfolgreich sind auch die Leichtathleten und Leichtathletinnen der Jugendabteilung des TSV: Sowohl in den Einzel- wie in den Mehrkampfdisziplinen können sie mitunter überragende Erfolge feiern.

Neben den Wettkampfsport treibenden Abteilungen führt der Verein zahlreiche Neigungsgruppen im Programm. Einfach hier reinschauen und mitmachen!
Herren 1 - Spielberichte
21.10.2020

Eibelstadt punktet auch im zweiten Saisonspiel

TSV Eibelstadt - TSV Niederviehbach3:0(25:23, 25:21, 26:24)
Die Black Mambas vom TSV Eibelstadt konnten auch ihr zweites Auswärtsspiel in dieser noch jungen Drittligasaison mit einem 3:0 Sieg beim TSV Niederviehbach gewinnen.
Mit dem TSV Niederviehbach stand für die Black Mambas kein unbekannter Gegner auf dem Spielfeld. Beide Mannschaften hatten in den vergangenen Jahren immer wieder beherzte und knappe Spiele ausgetragen, was auf ein spannendes Duell hindeutete. Somit war von Anfang an klar, dass die Black Mambas ihren heutigen Gegner auf keinen Fall unterschätzen durften.
Trainer Philipp Fischer konnte bis auf Libero Lukas Fischer, der beruflich verhindert war, auf den kompletten Kader zurückgreifen. Mit vierzehn eingetragenen Spielern waren die Black Mambas den Niederviehbacher Gastgebern somit bereits auf dem Spielberichtsbogen überlegen. Nach einer kurz gehaltenen Vorstellung des Schiedsrichterpaars und der Mannschaften wurde die Partie pünktlich um 16:00 Uhr angepfiffen.
Die Black Mambas starteten mit der Stammbesetzung, die bereits am ersten Spieltag drei Punkte ergattern konnte. In der Anfangsphase der Partie prägten viele Aufschlagfehler auf beiden Seiten das Geschehen. Dennoch gelang es den Black Mambas den Hausherren immer um ein kleines Punktepolster von einem oder zwei Zählern voraus zu sein. Insbesondere Außenangreifer Lukas Spachmann setzte sich im Angriff agil und konsequent durch und ebnete den Weg zum Satzerfolg. Beim 21:17 schien der Satz schon zu Gunsten von Eibelstadt entschieden. Dennoch arbeiteten sich die Niederviehbacher wieder auf 21:19 heran und kämpften um jeden Ball. Ein taktischer Wechsel von Eibelstadt’s Co-Trainer Sascha Krieblin beim 24:23 unterbrach die Aufschlagsserie von Niederviehbachs Maximilian Urban und sicherte den Black Mambas vom TSV Eibelstadt den ersten Satzgewinn.
Für Fischer war es offensichtlich, dass sich die Gastgeber vom TSV Niederviehbach nicht mit diesem Ergebnis zufriedengeben würden. Deshalb motivierte er seine Mannschaft in der Satzpause das Spiel jetzt auf keinen Fall auf die leichte Schulter zu nehmen. Angriff und Abwehr der Niederviehbacher fruchteten tatsächlich im zweiten Satz besser und insbesondere die beiden Mittelblocker punkteten wieder und wieder. Die Einwechslung der beiden Oldies Friedrich Fell und Stefan Böhm zur Satzmitte stabilisierte das Eibelstädter Block- und Abwehrspiel und den Black Mambas gelang es sich auf 14:10 und dann auf 19:13 abzusetzen. Hierbei konnte sich Diagonalangreifer und späterer MVP Felix Bendikowski immer wieder gegen einen starken Zweierblock auf der Seite der Niederviehbacher durchsetzen. Somit konnte Eibelstadt auch den zweiten Satz mit 25:21 für sich entscheiden.
Durch eine Aufschlagsserie von Kapitän Johannes Ullmann konnte sich der TSV Niederviehbach zu Beginn des dritten Satzes eine Führung von 6:2 Punkten erarbeiten. Mamba Co-Trainer Krieblin zog die erste Auszeit und mahnte das Team zu mehr Konzentration. Über konsequente gemeinschaftliche Abwehrarbeit und eine Aufschlagsserie von Spielertrainer Philipp Fischer gelang es den Black Mambas sich auf 7:9 heranzuarbeiten und schlussendlich mit 10:9 an Niederviehbach vorbei zu ziehen. Das Spiel gewann in dieser Phase deutlich an Intensität und zahlreiche längere Ballwechsel prägten die Partie. Beim Stand von 11:11 kam Samuel Rapp mit frischer Energie auf Seite der Black Mambas zur Verstärkung des Blocks auf das Spielfeld. Folgend entwickelte sich ein intensives Duell beider Mannschaften bei dem die Niederviehbacher Hausherren die Oberhand behalten sollten. Niederviehbach entschärfte einige starke Angriffe der Gäste und konnte sich auf 19:16 absetzen. Durch eine weitere Aufschlagsserie von Fischer kämpften sich die Black Mambas wieder auf 19:19 an den TSV Niederviehbach heran. Hungrig auf den Sieg und eine leckere Pizza im Restaurant DaEnzo riefen die Black Mambas in den Schlussminuten ihr volles Leistungspotential ab. Wieder war es Felix Bendikowski der mit Angriffen und Aufschlägen entscheidende Akzenten setzen und mit einem knappen 26:24 den Spielerfolg für die Black Mambas sichern konnte.

Für den TSV Eibelstadt gingen ans Netz: Moritz Giehl, Stefan Böhm, Samuel Rapp, Joshua Schneider, Finn Jansen, Peter Link, Benedikt Gogolin, Friedrich Fell, Sascha Krieblin (Co-Trainer), Felix Bendikowski, Tim Schumacher, Yorick Gehrlicher, Philipp Fischer (Trainer) und Lukas Spachmann.
Damen 2 - Spielberichte
18.10.2020

Potential nur teilweise genutzt

TSV Eibelstadt - TSV Abensberg2:3(25:21,29:27,20:25,16:25,8:15)
Die zweite Damenmannschaft startet schwach ins Spiel, spielt sich dann in einen Rausch, und nimmt am Ende gefühlt mindestens einen Punkt zu wenig mit zurück aus Abensberg.

Wieder ohne die immer noch verletzte Spielführerin Julia Stangl, angereist, begann der erste Satz, wie das letzte Spiel gegen Schwaig geendet hatte: Viele Eigenfehler und Abstimmungsprobleme auf Seite der Gäste führte schnell zu einem deutlichen 3:9 Rückstand. Doch nochmal wollten sich die Eibelstädter Damen nicht unter Wert verkaufen. Gute Aufschläge, eine sehr starke Annahme und clevere Angriffe, vor allem über die Außen Marte Haas und Laura Kempf sowie Diagonalspielerin Bettina Hirle, sorgten für einen schnellen Ausgleich und einen verdienten ersten Satzgewinn mit 25:21.
Im zweiten Satz behielt das Team seinen Flow bei und spielte teilweise begeisternden, leidenschaftlichen Volleyball. Auch durch die Mitten Rica Seddig und Julia Napp gelangen nun die ersten Punkte, sodass die Außenangreifer im Angriff ein bisschen entlastet werden konnten. Beim Stand von 24:20 schien der zweite Satz dann auch in trockenen Tüchern. Doch das Team um Zuspielerin Julia Kranz schloss hier gedanklich zu früh ab. Abensberg schaffte mit starker Abwehr und cleveren Angriffen den 24:24-Ausgleich und sogar mit dem 24:25 den Satzball. Doch Eibelstadt lies sich trotz dieser Serie und dem drohenden unnötigen Satzverlust nicht unterkriegen und zeigte nun wieder absoluten Siegeswillen. Durch einen gewonnenen langen Ballwechsel schaffte man den Ausgleich und dann mit 29:27 den umjubelten zweiten Satzgewinn. Der erste Punkt der Saison war in trockenen Tüchern!
Leider erhöhte Abensberg mit dem Rücken zur Wand nun den Druck im Aufschlag und die neu ins Spiel gekommene Außenangreiferin auf Seiten der Heimmannschaft stellte die Eibelstädterinnen durch starke Angriffsaktionen und eine stabilisierte Annahme zunehmend vor Probleme. So lief man von Beginn an einem 5 Punkte Rückstand hinterher. Obwohl der ganze Satz ausgeglichen verlief, konnte Eibelstadt diesen Rückstand nicht mehr aufholen und verlor mit 25:20.
Der vierte Satz war zu Beginn ein Satz zum vergessen. Schnell gerieten die Gäste mit 7 Punkten in Rückstand. Josefin Ratsch auf Außen, Mareike Brych auf Mitte und Eva Kehrstephan wurden eingewechselt und schafften es, das Spiel zu stabilisieren. Durch eine starke Aufschlagserie von Eva Kehrstephan kam Eibelstadt sogar wieder in Schlagdistanz, verbaute sich aber direkt auch wieder die weiteren Chancen durch zu viele verschlagene Aufschläge und zu viele Fehler im Angriff. So gab Eibelstadt den nächsten Satz ab. Der Tiebreak musste als entscheiden, wie viele Punkte aus der Ferne mitgenommen werden können.
Eibelstadt begann wie die Feuerwehr und zeigte wieder das Gesicht der ersten zwei Sätze. Mit 7:3 waren die Vorzeichen vermeintlich klar. Doch es kam leider anders. Mit 10 Punkten in Folge zog Abensberg an Eibelstadt vorbei. Schlechte Annahmen und Angriffsaktionen mit zu wenig Durchschlagskraft verbauten den Weg zum Gewinn des Tiebreaks. Am Ende musste man mit 15:8 ein Spiel abgeben, aus dem man auch mindestens einen Punkt mehr hätte mitnehmen können.

Trotz der Niederlage kann das neu zusammengesetzte Team stolz auf die gezeigte Leistung sein. Der Schmerz über die liegen gelassenen Punkte wird in die nächsten Trainingseinheiten mitgenommen und in Ehrgeiz umgemünzt, es beim nächsten Mal noch besser zu machen.
Die Chance dafür bietet sich bereits am nächsten Wochenende, an dem der Doppelspieltag gegen die Teams aus Erlangen (Samstag, 24.10., 16 Uhr) und Bamberg (Sonntag, 25.10., 14:30) ansteht. Das Team wird auf jeden Fall heiß wie Feuer sein und sich über möglichst zahlreiche Unterstützung von unseren Fans und Zuschauern freuen.
Damen 1 - Spielberichte
14.10.2020

Erstes Spiel – Erster Sieg

TSV Eibelstadt - TSV Ansbach 3:1
TSV Eibelstadt – TSV Ansbach 3:1 (25:22, 25:21, 17:25, 25:14)

In ihre zweite Spielzeit in der dritthöchsten Liga Deutschlands starteten die Eibelstädter Damen I am vergangenen Sonntag vor heimischem Publikum mit einem 3:1- Sieg über den TSV Ansbach.

Nachdem im März die letzte Saison coronabedingt abgebrochen wurde, verblieb der TSV um Trainerin Annette Schwab in der Dritten Liga Ost. Nach den Abgängen von Johanna Wächter (MB), Katharina Frosch (MB), steht Laura Schmitt (D) nach langer Verletzungspause wieder im Kader. Außerdem konnte sich das Team einige Neuzugänge sichern. Mit Leonie Fischer rutschte eine Verstärkung in Annahme und Abwehr aus der Zweiten nach. Außerdem schlossen sich Anna Eisenberger (MB) und Michelle Geißbarth (AA) der Mannschaft an, die in der ersten Begegnung direkt auf ihren Ex-Verein trafen.
Zwar stand mit dem TSV Ansbach ein aus der Vorsaison bekannter Gegner gegenüber, doch die Mittelfranken weisen nun ein deutlich verändertes und verjüngtes Team vor. In den ersten Satz starteten die Eibelstädterinnen trotz Nervosität mit einer schnellen 3:0-Führung durch Isabella Hippeli am Aufschlag. Mit sicheren Netzaktionen und weiteren druckvollen Aufschlägen setzten sie sich schnell ab und führten zur Satzmitte mit acht Punkten. Zum Ende hin machte sich die Nervosität der Gastgeberinnen doch noch deutlich bemerkbar. Es unterliefen einige leichte Fehler hintereinander. Nachdem Trainerin Schwab mit einer Auszeit und einem taktischen Wechsel regierte, entschieden die Eibelstädterinnen den siebten Satzball schließlich für sich (25:22). Im zweiten Durchgang gelangen anfangs auch einige freie Punkte, doch dann häuften sich die Fehler bei Angaben und Annahme, weshalb sich nicht von den Gästen aus Ansbach abgesetzt werden konnte. Nach einer Auszeit (22:20) und dem anschließenden Wechsel von Leonie Fischer für Anna Eisenberger, zum Aufschlag und zur Abwehr, steigerten sich die Gastgeberinnen erneut. Mit schnellen Angriffen über Theresa von Waldenfels und Ines Wilkerling wurde der Satz mit 25:21 gewonnen. Mit der verdienten 2:0-Satzführung starteten die Eibelstädterinnen selbstbewusst in den hoffentlich letzten Durchgang des Tages. Dies sollte jedoch nicht so sein. Von Beginn an agierten die Gastgeberinnen zu leichtsinnig und unkonzentriert. Mit einfachen Fehlern im Spielaufbau und Angriff gelangten sie schnell in Rückstand, der trotz Spielerwechseln nicht aufgeholt werden konnte (17:25). Nach Schwabs Ansprache in der Satzpause gingen die Eibelstädterinnen mit neuer Motivation in den vierten Durchgang. Jetzt schienen sie endlich in der Begegnung angekommen. Die Annahme stabilisierte sich, von Punkt eins an agierten sie hellwach in der Abwehr und im Angriff konnten sie viele freie Punkte erzielen. Schnell setzen sie sich ab und sicherten sich schließlich ungefährdet den Satz (25:14) und somit das Franken-Derby verdient mit 3:1.

Sicher hat das Spiel auch noch einige Baustellen offenbart, an denen in der nächsten Trainingswoche weitergearbeitet werden kann. Die Neuzugänge haben sich nahtlos in die Mannschaft eingefügt, sodass Trainerin Schwab auf einen homogenen Kader zurückgreifen kann.

Weiter geht es bereits am Samstag mit dem ersten Auswärtsspiel in München. Dort erwartet die Mannschaft ein gestandenes Team der Dritten Liga, die die abgebrochene Saison im Mittelfeld beendete.
Herren 2 - Spielberichte
12.10.2020

1. Spieltag U16 oder

Aus dem Tagebuch eines Trainers:
Sonntag, 4.10.2020, 7:30 Uhr: die geplante Abfahrt in Rottendorf verschiebt sich um ein paar Minuten, da der Andrang beim Bäcker unerwartet groß ist.
7:50 Uhr: Zwischenstopp in Eibelstadt, wo Treffpunkt mit dem Rest der Mannschaft ist. Erstaunlicherweise hat sich niemand im Wochentag vertan, noch dazu sind alle pünktlich.
8:00 Uhr: Nachdem alle Corona-Formalitäten geklärt sind, ist endlich Abfahrt Richtung Mömlingen. Die Freude währt nur kurz, denn der Trainer legt seine 80er/90er Playlist auf.
9:30 Uhr: Umwege erhöhen bekanntlich die Ortskenntnis. Ansonsten verlief die Fahrt ohne größere Zwischenfälle und wir kommen immer noch pünktlich in Mömlingen an.
10:00 Uhr: Unser erstes Spiel gegen Mömlingen 2 steht an. Wir starten – in unseren neuen Trikots – gut motiviert in den ersten Satz, müssen jedoch relativ schnell feststellen, dass Mömlingen 2 die bessere ihrer beiden Mannschaften ist. So steht es relativ fix 0:2.
Kurze Zwischenpause, dann geht es gegen den TSV Karlstadt. Das ist ein Team auf unserer Augenhöhe (insbesondere wenn man die Körpergröße betrachtet!). Zu Anfang entwickelt sich ein sehr ausgeglichenes Spiel mit schönen Punkten auf beiden Seiten. Zur Mitte des Satzes können sich die Karlstädter jedoch durch eine starke Abwehrleistung einen Vorsprung herausarbeiten, den sie, trotz mancher Aufschlagpunkte von uns, sicher ins Ziel bringen. Durchgang 2 startet ähnlich ausgeglichen, doch wieder haben wir einen Hänger in der Satzmitte, den wir auch durch Auszeiten und Personalwechsel nicht in den Griff bekommen. Zwar können wir uns nochmal rankämpfen, kommen über ein 20:25 allerdings nicht hinaus.
Nach einem Spiel Schiedsgericht erwartet uns die Hammelburger Auswahl, die später auch den Tagessieg einfahren soll. Also gilt es zunächst einmal, die eigenen Erwartungen runter zu schrauben. Manch einer mag von Schadensbegrenzung sprechen, wir nutzen die Gelegenheit um möchtest viel durchzutauschen, sodass jeder unserer neun Spieler mal in das Vergnügen kommen darf. Satz 1 geben wir mit 5:25 ab. In Satz 2 reduziert Hammelburg den Druck, sodass doch ein Hauch von Spiel entsteht. So können wir einerseits von Leichtsinnsfehlern der Gegner profitieren, andererseits nun auch einige Punkte selber landen. Mit dem Endstand 18:25 haben wir unsere Punkte sogar mehr als verdreifacht.
Zu guter Letzt noch das Spiel gegen Mömlingen 1. Unglaublich aber wahr: es gibt Teams, die kleiner sind als wir. Nichtsdestotrotz bloß nicht unterschätzen, so die Ansage der beiden Trainer. Und kurz darauf ein böses Erwachen: Eben noch angekündigt herrscht in unserem Team dennoch großes Entsetzen, als deutlich wird, dass wir den Sieg nicht geschenkt bekommen. Es herrscht kollektive Arbeitsverweigerung. Kaum haben wir einen Punkt gemacht, wird der nächste wieder verschenkt. Am Ende geht der Satz denkbar knapp mit 27:29 verloren. Nach einer deutlichen Pausenansprache kommen wir mit mehr Körperspannung und Wachsamkeit zurück aufs Feld. Die Marschroute ist ganz klar vorgegeben: einfache Bälle spielen und keine Eigenfehler mehr! Dies scheint in großen Teilen zu funktionieren und auch wenn es immer noch nicht perfekt ist, reicht es zum 25:16 Satzgewinn, bzw. 1:1 Satzausgleich. Der Tiebreak muss entscheiden.
Einige Minuten später: 15:9 gewonnen! Und damit die ersten zwei Punkte eingefahren.
Ein Spiel Schiedsgericht, 1:20 h Heimfahrt und zwei Partypizzen später:
Erkenntnis des Tages
Wir haben in weiten Teilen nicht schlecht gespielt. Zudem wurde deutlich wofür wir die letzten Wochen trainiert haben und woran wir die nächsten Wochen trainieren müssen. Aktuell stehen wir mit zwei Zählern auf dem 5. Platz, wobei noch Luft nach oben ist. Trotzdem hatten alle Spaß und das ist die Hauptsache!
Es spielten: Yannik (der gewinnt immer), Pascal, Len, Jonas, Tim, Manuel, Nick, Samuel, Philipp.
Trainer: Tim Sebold & Felix Seufert.
Leichtathletik Wettkämpfe
09.10.2020

Luk Jantschke bayerischer Meister im Neunkampf!


Luk Jantschke hat in Regensburg die Bayerische Meisterschaft der Neunkämpfer in seiner Altersklasse gewonnen. Mit 4668 Punkten stellte er dabei auch einen neuen Unterfränkischen Rekord im Neunkampf auf.
Mit einem Polster von 150 Punkten in der Meldeleistung auf den nächstbesten Teilnehmer angereist, sah alles nach einer Platzierung ganz oben für Luk aus. Doch im Neunkampf müssen an zwei Tagen neun Disziplinen gemeistert werden und man darf sich keine zu großen Schwächen erlauben.
Topleistungen am ersten Tag mit Stab und Kugel
Insofern war es Chance und Risiko zugleich, dass der Veranstalter von der gewohnten Reihenfolge abwich und als ersten Wettkampf den Konzentration und Kraft fordernden Stabhochsprung angesetzt hatte. Ausgeruht und fokussiert nahm Luk den in Angriff, nachdem er im letzten Training gute Sprünge Richtung drei Meter gezeigt hatte. Nach regelmäßig im Neunkampf übersprungenen 2,60m gelang ihm in Regensburg jetzt ein Paukenschlag: Gleich im ersten Versuch meisterte er alle Höhen ab 2,50 Meter und dann auch die drei Meter. Mit dieser neuen Bestleistung schuf er sich gleich zu Beginn einen wichtigen Punktevorsprung. Nach dem 100 Metersprint in 12,58 Sekunden und dem Weitsprung mit 5,30 Metern lag er 134 Punkte in Front. In der abschließenden Disziplin des ersten Tages mit der Vier-Kilo-Kugel setzte er eine weitere Bestmarke. Mit 11,77 Metern steigerte er sich um über 50cm und konnte mit einem Polster von 222 Punkten in den zweiten Wettkampftag gehen. Anteil daran hatte auch das Stadion in Regensburg: „Bei der Weitsprunggrube und hier an der Kugelstoßanlage hab ich mich gleich wohl gefühlt und wusste, dass es weit rausgehen kann,“ strahlte er nach dem ersten Tag.
Nach dem Hochsprung beginnt das Rechnen
Der nächste Tag begann mit einer mäßigen Leistung im Diskuswurf. Gut 29,50 Meter weit ließ er die 1-Kilo-Scheibe fliegen: „ So 31 Meter hätte ich mir nach den Trainingsleistungen schon erhofft,“ erklärte Luk dazu: „Vielleicht bin ich einfach noch etwas müde heute.“ Im Vergleich mit den Wettbewerbern hatte er aber auch hier in Bezug auf die Bestleistung mit das beste Ergebnis erzielt. Ganz anders im Hochsprung. Als die Latte nach seinem letzten Versuch über 1,52m fiel, war er ziemlich gefrustet und sah die erhoffte Goldmedaille in Gefahr. Mit 1,64m hatte sein schärfster Konkurrent eine neue Bestleistung aufgestellt und Luks Punktevorsprung war auf 130 Punkte geschrumpft. Dabei standen neben den 80m Hürden noch zwei Topdisziplinen seines Verfolgers an, der Speerwurf und der abschließende 1000m-Lauf.
1000m-Bestzeit sichert Titel und neuen Unterfränkischen Rekord
Doch unser 14-Jähriger zeigte mentale Stärke und blieb trotz Gegenwind mit 12,35 Sekunden über die Hürden nur knapp über seiner Bestmarke in dieser technisch anspruchsvollen Disziplin.
Spannend wurde es noch einmal, als sein Konkurrent im Speerwurf mit 39,98m eine neue Bestweite erzielte. Luk gelang ebnefalls eine neue persönliche Bestweite von 33.15m. Für den 1000m-Lauf bedeutete dies, dass Luk einen Vorsprung von 25 Sekunden hatte, den er eigentlich nur durch einen Sturz hätte verspielen können. Mit einem beherzten Lauf, in dem er sich bei den schnellen Läufern einreihte, belohnte er sich erneut mit einer Bestleistung: In 3:08,71 Minuten sicherte er sich nicht nur mit 79 Punkten Vorsprung den Bayerischen Meistertitel, sondern stellte mit 4668 Punkten auch einen neuen Unterfränkischen Rekord im Neunkampf der M14 auf.
Leichtathletik Wettkämpfe
09.10.2020

Finn Hauk: TSV-Rekord beim Stabhochsprung-Debüt


Eigentlich hatte Finn Hauk zum Saisonende nur eine erste Schnupper-Trainingseinheit „Stabhochsprung“ mit LAZ- und BLV-Stützpunkt-Trainer Freddy Schlund in Höchberg geplant. Doch alles sollte sich etwas anders entwickeln.
Nach dem Kennenlernen der Trainingsgruppe, einer Einführung in die Theorie sowie den ersten praktischen Übungen beorderte Freddy Finn samt Stab sogleich auf die Anlaufbahn und ließ ihn erste Probesprünge auf die Matte machen. Nach einigen Kommentaren und Tipps wurde dann die Zauberschnur zwischen die Ständer gespannt, und Finn durfte bereits mit den anderen im Wechsel springen.
Nach mehr als zweistündigem intensiven Training fasste Freddy alles ganz pragmatisch für Finn zusammen: „Das schaut doch schon sehr gut aus. Nimmst‘ am Wochenende am Wettkampf teil? Sind Unterfränkische. Zwei Meter sind drin. Magnesia nicht vergessen.“ Was Finn zwar grinsend, aber etwas überrascht mit einem „Joa“ erwiderte.
Gesagt getan: Bereits drei Tage später stand Finn wieder mit dem Stab in der dieses Mal mit Magnesia geweißten Hand und einem Kribbeln in der Bauchgegend an seiner Anlaufmarkierung und startete seinen ersten Wettkampfversuch im Stabhochsprung. Zu Beginn überquerte er die Einstiegshöhe von 1,81 Meter. Auch die nächste Höhe, die um 10 Zentimeter gesteigert wurde, nahm er fehlerfrei. Danach lagen die bereits vom Trainer zuvor angekündigten 2 Meter plus 1 Zentimeter auf. Mit einem kraftvollen Anlauf konnte Finn auch diese Höhe meistern und dem mulmigen Gefühl wich ein freudiges Strahlen. Bei super Stimmung und rhythmischem Klatschen überquerte er sogar noch die 2,11 Meter. Damit konnte Finn bei seinem Debüt den bestehenden TSV-Rekord aus dem Jahre 2012 um 51 Zentimeter steigern, was den 11. Vereinsrekord in diesem Jahr bedeutete.
Als einziger Starter in seiner Altersklasse M12 gab es zudem noch einen Wimpel für den Unterfränkischen Meister. Am Ende konnte Finn mit großen Augen die Höhenflüge der anderen Altersklassen und vor allem der bayrischen Topspringer, wie von Pascal Denninger und Alberto Lafuente, verfolgen. Gemeinsam wurde zum Saisonabschluss die Stabhochsprunganlage abgebaut und eingemottet.